10 Gründe warum es wert ist Meditation täglich zu üben

10 Gründe warum es wert ist Meditation täglich zu üben

1. Inneren Frieden und Freude finden

Meditation ist die Technik, welche dir zeigt, wo in dir selbst Frieden und Freude verborgen liegen. Durch Meditation lernst du, dass ein glückliches Leben nicht zwangsläufig von den äußeren Umständen abhängt, wie Wohlstand oder Karriere. Sondern vielmehr von deinem inneren Reichtum, in Form von innerer Heiterkeit und Frieden. Wenn du lernst, innerlich reich zu werden, wird sich das automatisch in deinem äußeren Leben, mit Erfolg und den richtigen Freunden, widerspiegeln.

2. Entwickle innere Kraft und Stärke

Meditation hilft dir, deine Willenskraft zu entwickeln. Durch Meditation lernst du dich selbst besser kennen. Du erkennst die Ursachen für deine Schwächen, welche dir in deinem Leben vielleicht immer wieder Probleme bereiten. Bist du es Leid unter deinen Problemen zu leiden, dann muss in dir ein brüllender Löwe erwachen, der deinen Schwächen den Kampf ansagt. Meditation lehrt dich zum einen, dass deine Willenskraft unendlich stärker ist, als deine Schwachstellen. Zum anderen lehrt sie dich, dass dich deine Schwächen nur verlassen, wenn du sie besiegst und niemals, wenn du ihnen nachgibst, oder aus dem Weg gehst.

3. Mehr Gelassenheit im Alltag

Konkurrenz, Druck und Stress auf der Arbeit, im Studium, oder in der Schule? Meditation hilft dir, bei den Stürmen des Alltags dein inneres Gleichgewicht zu behalten. Meditation macht dich innerlich stärker, so dass dir Unannehmlichkeiten des Alltags weniger anhaben können. Deine innere Gelassenheit wird auch dein Umfeld bemerken und anerkennen. Nicht Kampf und Streit, sondern innerer Frieden ist wahre Stärke.

4. Werde Herr deiner Gedanken

Die Essenz der Meditation ist es, deinen Verstand ruhig und still zu machen. Sobald du deinen trickreichen Verstand besser kennen gelernt hast, wirst du erkennen, dass 90 % deiner Probleme von falschem Denken herrühren. Auch wenn es dir am Anfang unmöglich erscheinen mag, deine Gedanken zur Ruhe zu bringen, kannst du dies mit der Zeit lernen. Meditation zeigt dir, wie du ungesunde, zerstörerische Gedanken aus deinem Leben verbannst. Es wird dir möglich sein, ein komplett neues Leben zu beginnen.

5. In Harmonie mit deinen Mitmenschen

Meditation verrät dir Geheimnisse. Zum Beispiel, dass jeder Mensch ein fühlendes und wunderschönes Herz besitzt. Meditation ist die Sprache des Herzens. Erlernst du diese Sprache, kannst du jeden Menschen im Herzen berühren und die Schönheit, die dort wohnt, zum Vorschein bringen. Die Menschen werden dich mögen, ohne dass Ihnen bewusst ist, warum.

6. Entdecke das ewige Kind in dir

Kinder sind voll unerschöpflicher Energie, Enthusiasmus und Begeisterung. Jeder Tag und jeder Ort präsentiert sich Ihnen als Spielplatz mit schier endlosen Möglichkeiten. Aber wo bleibt diese Leichtigkeit und Lebensfreude im Laufe des Lebens? Auch dieses Geheimnis verrät dir die Meditation. Sie zeigt dir, wie du die Lebensfreude und den Enthusiasmus in dein Leben zurückholen kannst. Das Leben wird sich dir wieder als Spielfeld präsentieren, mit zahllosen Möglichkeiten, an denen du wachsen, dich entwickeln und entfalten kannst.

7. Lerne, dein Schicksal in die Hand zu nehmen

Kommt die dein Leben manchmal wie ein Schiffchen im tosenden Meer vor? Die hohen Wellen werfen es gnadenlos von einer Seite auf die andere und du hast Mühe, nicht unter zu gehen? Dann bestimmt dich das Leben und nicht umgekehrt. Meditation hilft dir, innerlich Ordnung zu schaffen. Wenn du weißt, was du willst, kannst du dir Ziele im Leben setzen und mit klarem Fokus darauf zu gehen. Du wirst erfahren, dass sich die Umstände an dich anpassen und du dein Schicksal selbst bestimmen kannst.

8. Bringe deine Gefühle und Emotionen unter Kontrolle

Manchmal tun dir deine emotionalen Reaktionen gegenüber anderen selber leid, aber du fühlst dich ihnen hilflos ausgeliefert? Das muss nicht für immer so bleiben! Durch Meditation bringst du mehr Bewusstheit in deinen Gefühlshaushalt. Du lernst zu erkennen, welche Situationen dich auf die Palme bringen, dich stark verunsichern, oder dir Angst machen. Das Verstehen bestimmter Muster ist schon der erste Schritt zur Besserung und lehrt dich auch viel über dich selbst.

9. Entdecke deine ungeahnten Potentiale

Meditation enthüllt dir ein weiteres Geheimnis. Nämlich, dass mehr in dir steckt, als du glaubst. Denn da liegt das Problem: Leider glauben wir immer das, was wir denken. Aber das, was wir denken, stimmt fast nie mit der Wirklichkeit überein. Beweise es dir selbst, indem du mutig ganz neue Dinge ausprobierst. Zum Beispiel, deinen ersten Marathon zu laufen.

10. Meditation – Abkürzung zu einem glücklichen Leben

Es ist das Bedürfnis eines jeden Menschen, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Die Herausforderung ist, den richtigen Weg zu diesem Ziel zu finden. Wird ein Napoleon glücklich gewesen sein, der sich die Welt untertan gemacht hat? Oder eher ein Buddha, der im Gegenteil allem königlichen Reichtum entsagt hat und sich auf den Weg der Selbsterkenntnis gemacht hat? Unser Gefühl sagt uns, wahrscheinlich letzterer. Aber warum? Weil er unter dem Bodhibaum meditiert hat, bis er erkannt hat, das unser wahrer Wesenskern reine Glückseligkeit und reine Wonne ist.

Meditations Musik

Meditations Musik

Eine sehr einfache Art und Weise in die Meditation einzutauchen ist durch seelenvolle Musik. Musik ist die universelle Sprache, die jeder Mensch versteht und die uns auf sehr unterschiedliche Art und Weise berühren kann. Meditations Musik verbindet uns mit dem universellen Klang unseres Herzens. Echte Meditationsmusik besitzt eine innere Botschaft, eine innere Kraft und Stille, die uns weit über unseren Verstand hinaus transportieren kann.

Als ich das erste mal in den Meditationskurs kam, spürte ich eine unendliche innere Weite und Kraft in der Musik von Sri Chinmoy. Sri Chinmoy komponierte tausende verschiedene Lieder, ein Teil in seiner Muttersprache Bengali, andere auch in Englisch. Viele davon sind wunderschöne Gedichte, die verschiedene Erfahrungen eines Suchers nach Gott widerspiegeln. Er vertonte auch einige der zeitlosen Mantren aus den Bagavad Gita und den Upanishaden. Meditationsmusik kann dynamisch und kraftvoll sein oder auch sanft und still.

Eine Auswahl von kostenfreier Meditationsmusik gibt es auf http://www.radiosrichinmoy.org/

Eine Notensammlung von Sri Chinmoy’s Musik gibt es auf http://www.srichinmoysongs.com

Zuletzt 2 Videos mit Live Musik.

Songs of the Soul Konzert in Dubrovnik, 2015.

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Sri Chinmoy spielt Esraj.

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Meditieren lernen

Meditieren lernen

When we concentrate, we focus all our energies upon some subject or object in order to unveil its mysteries. When we meditate, we rise into a higher consciousness.“ – Sri Chinmoy

Wenn wir uns konzentrieren, fokussieren wir unsere gesamte Energie auf ein Thema oder Objekt, um sein Geheimnis zu enthüllen. Wenn wir meditieren, erheben wir uns in ein höheres Bewusstsein.“ – Sri Chinmoy

Möchtest du erfolgreich Meditieren lernen, geht der eigentlichen Meditation das richtige Erlernen der Konzentration voraus. Wie aus dem Zitat Sri Chinmoys hervorgeht, sind Meditation und Konzentration zwei unterschiedliche Dinge, die jedoch, gleich den zwei Seiten einer Medaille, zusammen gehören. Im Grunde handelt es sich sogar um zwei scheinbar gegensätzliche Zustände: bei der Konzentration bündelt wir Energie und richten diese Energie auf ein Objekt oder Thema, um es zu verstehen. Je fokussierter die Energie und je kleiner das Objekt, auf das wir uns konzentrieren, umso erfolgreicher ist das Ergebnis und die Wirkung unserer Konzentration. Bei der Meditation versuchen wir statt dessen, uns innerlich auszudehnen und ein Gefühl der Weite zu bekommen. Die aufschlussreichen Worte Sri Chinmoys verraten uns weiterhin, dass wir bei der Meditation in ein höheres Bewusstsein aufsteigen. Was bedeutet das?

Wie bei jedem Aufstieg, so müssen wir auch bei dem inneren Aufstieg in ein höheres Bewusstsein Energie aufwenden. Diese Energie können wir in Form von richtig ausgeführter Konzentration zur Verfügung stellen. Das Hindernis, das es bei unserer Konzentration zu überwinden gilt, ist unser zerstreuter Verstand. Wie jeder, der schonmal für eine Prüfung gelernt hat sicher festgestellt hat, ist unser Verstand nur allzusehr bereit an alles mögliche und unmögliche zu denken, besonders dann wenn wir uns auf etwas konzentrieren wollen. Der Verstand ist wie ein ungezogenes Kind, das nicht gehorchen will. Mit der richtigen Portion Ausdauer und Beharrlichkeit können wir jedoch unseren eigenwilligen Verstand mit seinen wilden Gedanken durch Konzentration nach und nach zähmen und für unsere Zwecke gefügig machen. An dieser Stelle ist es wichtig, die Kunst der Konzentration richtig zu erlernen. Denn es gibt verschiedene Formen der Konzentration. Zum einen können wir uns im Verstand konzentrieren. Hier sind wir jedoch relativ schnell erschöpft, denn unsere Verstandesenergie ist sehr begrenzt. Wir müssen uns daher am besten eine andere Energiequelle erschließen. Sri Chinmoy empfiehlt, sich der Kraft des Herzens zu bedienen, welche potentiell unendlich ist. Das bedeutet, dass wir lernen müssen zu fühlen, dass unsere Konzentrationskraft unserem Herzzentrum, auch unser spirituelles Herz genannt, entstammt (das spirituelle Herz befindet sich in unserer Brustmitte, genau da wo wir hinzeigen, wenn wir „Ich“ sagen). Um ehrlich zu sein ist dies nicht ganz einfach. Denn unser Herzzentrum ist von einigen emotionalen Krusten umgeben, die wir durchbrechen müssen. Aber wie bei allem, was man neu lernt, höhlt steter Tropfen den Stein. Also einfach dran bleiben und fleißig auf das Herzzentrum konzentrieren! Wenn wir einmal etwas tiefer gekommen sind und eine Verbindung zu unserem Herzzentrum hergestellt haben, werden wir das sofort spüren. Es fühlt sich an, als wären wir mehr bei uns selbst, in unserer eigenen Kraft, in unserer eigenen Mitte. Aber jetzt zurück zur Meditation. Gelingt es uns irgendwann regelmäßig eine Verbindung zu unserem Herzzentrum herzustellen, können wir uns vorstellen, dass dies der Quell unserer Konzentrationskraft ist. Und mit dieser Konzentrationskraft, welche dann zu einer dynamischen Kraft wird, schwingen wir uns in die Welt der Stille empor.

Höhere Bewusstseinsebenen zeichnen sich dadurch aus, dass wir uns aus unserem rastlosen Verstand heraus bewegt haben. Schon wenn wir ihn ein kleinwenig hinter uns gelassen haben, können wir uns aus sicherer Entfernung unsere wilde Gedankenflut anschauen, ohne ihr wie ein hilfloses Schiffchen im tosendem Meer ausgesetzt zu sein. Gelingt es uns dann, einige Augenblicke in der Welt der Stille zu verweilen und nicht in unseren ratslosen Verstand zurück zu sinken, erfahren wir ein Gefühl der Ausdehnung. Das ist Meditation. Im Zustand der Stille und Ausdehnung werden wir empfänglich für göttliche Qualitäten, wie Frieden und Freude. Das sind die Früchte der Meditation. Das heißt, wenn wir lernen uns richtig zu konzentrieren und zu meditieren, besitzen wir zwei äußerst wirkungsvolle Instrumente für ein glücklicheres und erfüllteres Leben.

Text: Helene Beyer
Bild: Dr. Stephan Barth/pixelio.de

Pranayama Anleitung

Pranayama Anleitung

In Indien haben wir ein traditionelles System des kontrollierten Atmens, welches Pranayama, Kontrolle des Lebensatems, genannt wird. Prana ist die vitale Energie, der Lebensatem; Yama bedeutet Kontrolle. Die allererste Übung, die du machen kannst, ist es beim Einatmen ein mal den Namen Gottes, Christi oder einer anderen Person die du verehrst zu wiederholen. Oder, wenn dein Meister dir ein Mantra gegeben hat, kannst du dies wiederholen. Dieser Atemzug muss nicht lang oder tief sein.
Halte dann deinen Atem an und wiederhole den selben Namen vier mal. Und während du ausatmest wiederhole das Mantra oder den Namen, den du ausgewählt hast, zwei mal.

Du atmest eine Einheit lang ein, hältst den Atem füe vier Einheiten an und atmest zwei Einheiten lang aus, während du innerlich den heiligen Namen wiederholst. Wenn du einfach die Zahlen wiederholst, eins-vier-zwei erfährst du kein inneres Gefühl oder eine Schwingung. Wenn du aber den Namen Gottes wiederholst, treten Gottes göttlich Qualiätten unmittelbar in dich ein. Dann, während du den Atem anhälst, rotieren Gottes göttliche Qualitäten in dir und treten in all deine Unreinheiten, Unklarheiten, Unvollkommenheiten und Beschränkungen ein. Und wenn du ausatmest tragen diese göttlichen Qualitäten all deine ungöttlichen, stagnierenden und zerstörerischen Qualitäten davon. Der Anfänger startet mit den eins-vier-zwei Einheiten. Wenn er seinen Atem entwickelt hat wird er in der Lage sein in 4-16-8 Einheiten zu Atmen: Vier Einheiten einatmen, den Atem 16 Einheiten lang anhalten, acht Einheiten lang ausatmen. Manche Menschen tun dies sogar mit 8-32-16 Einheiten. Aber diese sind nichts für Anfänger.

Aus Sri Chinmoy’s Man’s Health is God’s Wealth, spiritual secrets of health, Guru Noka-Publications 2012

bild: Günter Havlena  / pixelio.de

Die Kunst der Stille

Die Kunst der Stille

Meditation wird in der Stille gelehrt. Jeder kennt diese innere Stimme, die uns sagt, welcher der richtige Weg für uns ist. Wenn wir in die Stille gehen, unsere Gedanken still machen, werden wir nicht dumm, sondern öffnen uns für eine höhere Wirklichkeit. Nach einiger Zeit entdecken wir, dass alles sich von Innen nach Außen entwickelt. Alle Qualitäten, die wir in unserem Inneren entwickeln, manifestieren sich auch in unserem Leben.

Wer nach außen sieht träumt. Wer nach Innen sieht erwacht. Carl Gustav Jung

Unsere Balance und unser Glücklichsein werden völlig unabhängig und frei von äußeren Umständen. Vielleicht denken wir, wenn ich ein Haus habe, wenn ich Kinder habe, wenn ich  nur…. dann werde ich glücklich sein. Doch Glücklichsein kann jeder selbst erschaffen.

Um richtig glücklich zu sein reicht schon ein aufrichtges Lächeln! Beginne damit am besten am Morgen, wenn du in den Spiegel schaust. Leider lächeln wir viel zu wenig. Wie fühlt man sich, wenn man lächelt? Wie sieht es aus, wenn die Augen lächeln? Welche Ausstrahlung hat ein lächelndes Kind? Lächeln kann man auch im täglichen Leben “üben“. Versuche einmal einen Monat lang öfters zu lächeln!

At every moment                          693740_web_R_K_by_Melling Rondell ( Liudmila )_pixelio.de

I need the dancing smile

Of a child

-Sri Chinmoy

 

In jedem Augenblick

Brauche ich das tanzende Lächeln

Eines Kindes

– Sri Chinmoy

 

Um Meditation wirklich zu erlernen ist es notwendig nicht nur einen Kurs zu besuchen und mit anderen Menschen zu meditieren, sondern auch allein zu Hause in der Stille Meditation zu üben.

Hier noch eine Antworten und ein Kommentar, die Sri Chinmoy zum Thema Stille und Meditation gegeben hat. Der orginal englische Text, steht darunter.

Frage: Wie können wir verhinden, dass unsere Gedanken uns während der Meditation stören?
Sri Chinmoy: Wir müssen uns bemühen unseren Verstand ruhig und still zu machen. Wir können dies als eine innere Übung betrachten. Wenn wir es jeden Tag tun, werden wir früher oder später Erfolg haben. Die Fliege mag mich so oft wie sie möchte ärgern, doch immer wenn sie kommt, werde ich veruchen sie weg zu scheuchen. Immer wenn ein ungöttlicher Gedanke in meinen Verstand eintritt, werde ich ihn hinauswerfen. Er ist wie ein fremdes Element, ein Dieb, der in mein Zimmer eingetreten ist. Warum sollte ich bewusst einem Dieb erlauben in meinem Zimmer zu sein, wenn ich die Fähigkeit habe ihn hinauszuwerfen? Genauso werde ich, wenn ein ungöttlicher Gedanke meinen Verstand betritt, ihn erfassen und ihn in das brennende Feuer der inneren Strebsamkeit werfen.
Sri Chinmoy, Fifty Freedom-Boats To One Golden Shore, Part 2, Agni Press, 1974

Stille
Wenn du meditierst und tief nach innen gehst, tritts du in das Reich der Stille, wirklicher Stille, ein. In dieser Stille wächst die Realität. Wenn du dich in tiefer Stille befindest, wirklicher Stille, spiritueller Stille, wirst du sehen wie Wahrheit, Liebe und Schönheit wachsen, alles wächst und fließt. In wirklicher Stille, wächst Realität ständig in verschieden Formen und Gestalten.
Sri Chinmoy, Life-tree-leaves, Agni Press, 1974

Question: How can we stop thoughts from bothering us during Meditation?
Sri Chinmoy: We have to make an effort to calm and quiet our mind. We can call this a kind of inner exercise. If we do it every day, sooner or later we are bound to succeed. Let the fly bother me as many times as it wants to, but each time it comes I will try to chase it away. Each time an undivine thought enters into my mind, I will throw it out of my mind. It is like a foreign element, a thief, that has entered into my room. Why should I consciously allow a thief to remain in my room when I have the capacity to throw him out? Here also, when an undivine thought enters into my mind, I will just capture the thought and throw it into the blazing fire of inner Aspiration.
Sri Chinmoy, Fifty Freedom-Boats To One Golden Shore, Part 2, Agni Press, 1974

Silence
When you meditate and go deep within, you enter into the realm of silence, real silence. In this silence Reality is growing. But when you are in deep silence, real silence, spiritual silence, there you will also see truth is growing, love is growing, beauty is growing; everything is growing and flowing. In real silence, Reality is constantly growing in different forms and shapes.
Sri Chinmoy, Life-tree-leaves, Agni Press, 1974

Fotos, pixelio.de, Buddha: Rosel Eckstein , Mädchen: Melling Rondel
Artikel: Marlen Bernhard

 

 

Lerne Meditieren Teil 2

Lerne Meditieren Teil 2

Nun kann es losgehen!

Wir erklären Dir hier 2 Meditationsübungen, jeweils für den Morgen und Abend. Wichtig ist es diese so regelmäßig wie möglich für ungefähr einen Monat zu machen, um ein Resultat zu erzielen.

Am Morgen kannst du 10-15 Minuten üben. Abends sind 5-7 Minuten ausreichend. Dies ist für den Anfänger gedacht. Am Anfang ist es besser  kurz intensiv und konzentriert zu üben, als stundenlang dazusitzen und UUUUPPPPS schon wieder ist man in einer Gedankenschleife gelandet oder eingeschlafen.

Viele Meditationsübungen sind Konzentrationsübungen, denn in der Meditation versuchen wir unseren Verstand ganz still zu machen. Da das am Anfang nicht so einfach ist, hilft die Konzentration dabei von vielen Gedanken zu einem Gedanken zu kommen. Du wirst selbst spüren, wenn dein Verstand still wird oder deine Konzentration so stark ist, dass du automatisch in die Mediation eintrittst.

Die Morgenübung:

Am besten machst du die Morgenübung früh morgens in der Zeit von 6-7 Uhr. Dann ist die Atmosphäre noch still und die Natur ist noch nicht erwacht. Sonst mache die Übung wenn du aufgestanden bist, bevor du aus dem Haus gehst.

Setze dich gerade und aufrecht an deinen Meditationsplatz. Atme einige Male langsam tief ein und aus. Jetzt stelle dir vor du atmest durch dein Herz (in der Mitte des Brustbeins) ein und aus. Nun lenke deinen Atmen nach oben, so dass du durch das Herz einatmest und durch den Scheitel, durch deinen Kopf ausatmest. Du atmest tief in dein Herz ein und atmest ganz weit nach oben wie ein Walfisch aus. Nun atmest du folgende göttliche Qualitäten ein:

Frieden einatmen, Rastlosigkeit, Ruhelosigkeit … nach oben ausatmen

einige Zeit lang übst du immer eine Qualität, danach kommt die nächste:

Freude einatmen, Traurigkeit, Depression…. nach oben ausatmen

Reinheit einatmen, Unreinheit, alles was klebt und sich nicht gut anfühlt nach oben ausatmen

Beende die Übung indem du 3x AUM singst und dich noch eine Weile auf deinen Atem konzentrierst.

Wichtig ist es, sich nach der Meditation noch ein wenig Zeit zu lassen um zu assimilieren.

Frieden, Freude und Reinheit sind 3 Grundqualitäten. Später kannst du auch andere Qualitäten wie zum Beispiel Kraft oder Klarheit einatmen und die dazugehörige negative Qualität ausatmen.

 

Die Abendübung:

Hierfür brauchst du eine Kerze.

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Sitze gerade und aufrecht. Um die Übung zu beginnen und zu beenden kannst du 3x AUM chanten.

Konzentriere dich auf die Kerzenflamme. Werfe alle störenden Gedanken in die Kerzenflamme. Wenn du merkst, dass du von Gedanken abgelenkt wirst, kehre einfach zurück zu deinem Fokuspunkt, der Flamme, und werfe deine Gedanken wieder in die Flamme. Nach einer Weile, konzentriere dich bitte auf den obersten Punkt der Kerzenflamme. Je kleiner der Punkt desto einspitziger deine Konzentration. Nun schließe die Augen und stelle dir die Flamme innerlich vor. Stelle dir eine warme liebevolle Flamme in deinem Herzen vor und im 2. Schritt stelle dir eine eine kühle, klare Flamme etwas über der Stelle genau zwischen deinen Augenbrauen, dem 3. Auge vor.

Meditationsübungen: Sri Chinmoy
Text: Marlen Bernhard
Bild: pixelio.de

 

Lerne Meditieren – Teil 1

Lerne Meditieren – Teil 1

Möchtest du mit der Meditation beginnen, solltest du dir als erstes zu Hause eine Meditationsecke einrichten. Nur wenn du regelmäßig übst, wirst du auch eine Veränderung spüren. Du kannst auf einem Stuhl oder auf auch im Lotussitz auf einem Kissen sitzen. Wichtig ist nur, dass du so sitzt, dass deine Wirbelsäule in einer geraden Linie ist und es sich bequem anfühlt. Am Anfang kann es sein, dass es hier und da zwickt und du nicht richtig still sitzen kannst, doch der Körper gewöhnt sich daran.

Du kannst einen Tisch nehmen und darauf Blumen und eine Kerze stellen. Auch kannst du darauf eine Buddha Statue, einen indische Gottheit oder ein Bild eines spirituellen Meistes, der dich inspiriert, stellen. Es ist gut ein farbiges Tuch unterzulegen. Helle Farben wie zum Beispiel blau, sind empfehlenswert. Verzichte auf schwarz oder grau, diese Farben repräsentieren Unbewusstheit und Verwirrung.

Schrein

Die Meditationsecke ist für die Meditation gedacht. Mit der Zeit, baut sich hier ein Kraftfeld auf, deshalb solltest du an diesem Ort nur meditieren und nicht essen, schlafen oder irgendetwas anderes machen. Auch sollte der Platz an einer ruhigen Stelle oder Ecke liegen, wo niemand hindurch läuft.

Jetzt kann es losgehen!

Moment mal, hast du noch deinen Schlafanzug an oder gerade Pizza gegessen?

Wenn beides zutrifft, wird das erstmal nichts.

Warum?

Vor der Meditation sollte (wenn möglich 2 Stunden) nichts  gegessen werden. Denn dann geht die Energie in den Magen und es ist wirklich schwierig zu meditieren. Ein Glas Wasser oder Saft sind in Ordnung.

Wenn es geht trage helle, weiße Meditationskleidung. Wenn möglich nehm eine Dusche oder wasche dein Gesicht und die Füße. Dann bist du gleich viel frischer.

Okay, jetzt kann es sein, dass du erst mal einkaufen gehen musst oder die Möbel in deiner Wohnung hin und her schiebst, deshalb, geht es in Teil 2 weiter.

Auf deiner Shoppingiste steht eventuell:

  • Tisch
  • Tuch
  • Kerze
  • Blumen
  • Weiße Kleidung

Und wenn du magst auch ein paar gute Räucherstäbchen…

Text & Bild: Marlen Bernhard

 

 

 

Schlafe wie ein Baby mit Meditation

Schlafe wie ein Baby mit Meditation

Wann hast du dich beim Einschlafen das letzte Mal so richtig geborgen gefühlt? Richtig wohl und warm. Eingekuschelt in dich selbst, könnte man sagen. Dein Körper ganz entspannt und voller Frieden. Ganz ruhig fliesst der Atem ein und aus und du beobachtest ihn still und aufmerksam. Du fühlst dich sicher. Sicher in dir selbst, in diesem Zustand könnte ich ewig sein, denkst du dir noch, bevor du sanft in die Welt des Schlafes eintauchst.

Zu schön um dieses Gefühl jeden Tag zu haben, könnte man meinen. Doch durch die Meditation gelangen wir genau dort hin. Zu uns selbst. Um auch im Schlaf von dem zu profitieren, was deine tägliche Meditation dir gibt, meditiere am Abend einige Minuten bevor du zu Bett gehst und nimm dabei den Frieden und das Licht der Meditation mit.

Hier eine einfache Übung, die du vor dem Einschlafen machen kannst:

Diese Übung dient dazu mehr Licht und Bewusstheit mit in den Schlaf zu bringen:

Stell dir eine Minute lang eine goldene Kerzenflamme in deinem Bauchnabel vor. 
Die Minute, ist eine gefühlte Minute und muss nicht exakt sein

Stell dir dann, eine Minute lang eine goldene Kerzenflamme im Herzen vor 
(in der Mitte der Brust, wo du hinzeigen würdest wenn du Ich sagst)

Stell dir für eine Minute eine Goldene Flamme im Kehlkopf vor

Stell dir für eine Minute eine Goldene Flamme im 3. Auge vor
(zwischen den Augenbrauen, ein bisschen höher)

Stell dir für eine Minute eine Golden Flamme im Scheitel vor

Mache dies so lange, bis du automatisch eingeschlafen bist. Wenn du also bereits beim Herzen einschläfst, ist damit die Übung beendet. Wenn du nach dem Scheitel noch nicht eingeschlafen bist, kannst du dir die Kerzenflamme in mehreren Schritten über den Kopf vorstellen.

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Wenn dein Schlaf vom Frieden der Meditation begleitet wird, werden auch deine Träume sich verändern. Wirre Geschichten des Alltags lässt du dann hinter dir und verbesserst somit die Qualität deines Schlafen. Am Morgen fühlst du dich spürbar erholter, frischer, enthusiastischer. Diese Energie kannst du nutzen um deine Träume und Pläne wahrwerden zu lassen.

Es gibt noch einige Dinge auf die du beim Einschlafen achten kannst. Wenn du auf dem Rücken liegst, kannst du dich besser auf dein Herz und das Gefühl der Weite konzentrieren. Versuche deinem Herzen dabei einfach zu lauschen und zu erfahren was ihm die größte Freude gibt. Schlafe außerdem im Stillen, ohne Musik oder störende Nebengeräusche. So findet auch dein Verstand im Schlaf die Ruhe und hat Zeit die Dinge zu verarbeiten, die er tagsüber aufgenommen hat oder schon die nächsten Träume aufsteigen zu lassen, die du in deinen wachen Stunden umsetzen kannst.

Denn wenn du immer glücklich, immer vollkommen

und immer erfüllt sein willst,

dann bewahre in deinem Herzen

stets eine Handvoll süßer Träume.

-Sri Chinmoy

Text: Marlen Bernhard
Bild: pixelio.de