Möchtest du mit der Meditation beginnen, solltest du dir als erstes zu Hause eine Meditationsecke einrichten. Nur wenn du regelmäßig übst, wirst du auch eine Veränderung spüren. Du kannst auf einem Stuhl oder auf auch im Lotussitz auf einem Kissen sitzen. Wichtig ist nur, dass du so sitzt, dass deine Wirbelsäule in einer geraden Linie ist und es sich bequem anfühlt. Am Anfang kann es sein, dass es hier und da zwickt und du nicht richtig still sitzen kannst, doch der Körper gewöhnt sich daran.

Du kannst einen Tisch nehmen und darauf Blumen und eine Kerze stellen. Auch kannst du darauf eine Buddha Statue, einen indische Gottheit oder ein Bild eines spirituellen Meistes, der dich inspiriert, stellen. Es ist gut ein farbiges Tuch unterzulegen. Helle Farben wie zum Beispiel blau, sind empfehlenswert. Verzichte auf schwarz oder grau, diese Farben repräsentieren Unbewusstheit und Verwirrung.

Schrein

Die Meditationsecke ist für die Meditation gedacht. Mit der Zeit, baut sich hier ein Kraftfeld auf, deshalb solltest du an diesem Ort nur meditieren und nicht essen, schlafen oder irgendetwas anderes machen. Auch sollte der Platz an einer ruhigen Stelle oder Ecke liegen, wo niemand hindurch läuft.

Jetzt kann es losgehen!

Moment mal, hast du noch deinen Schlafanzug an oder gerade Pizza gegessen?

Wenn beides zutrifft, wird das erstmal nichts.

Warum?

Vor der Meditation sollte (wenn möglich 2 Stunden) nichts  gegessen werden. Denn dann geht die Energie in den Magen und es ist wirklich schwierig zu meditieren. Ein Glas Wasser oder Saft sind in Ordnung.

Wenn es geht trage helle, weiße Meditationskleidung. Wenn möglich nehm eine Dusche oder wasche dein Gesicht und die Füße. Dann bist du gleich viel frischer.

Okay, jetzt kann es sein, dass du erst mal einkaufen gehen musst oder die Möbel in deiner Wohnung hin und her schiebst, deshalb, geht es in Teil 2 weiter.

Auf deiner Shoppingiste steht eventuell:

  • Tisch
  • Tuch
  • Kerze
  • Blumen
  • Weiße Kleidung

Und wenn du magst auch ein paar gute Räucherstäbchen…

Text & Bild: Marlen Bernhard